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Sonderkommando-Studien.de : Nutzungsbedingungen

Diese Internet-Seite dient der allgemeinen Information über die Geschichte der jüdischen Sonderkommandos im nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau/ Ostoberschlesien in den Jahren 1942-1945.

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  • Sonderkommando-Studien (SoKoS)
  • Unabhängige Arbeitsstelle zur Erforschung der Geschichte der jüdischen Sonderkommandos im KL Auschwitz-Birkenau
  • Forschungsstelle Sonderkommando Auschwitz

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Alle auf den vorliegenden Internet-Seiten enthaltenen Informationen wurden aus einem umfangreichen Quellenbestand und in langjähriger Forschungstätigkeit nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig zusammengestellt und geprüft. Dieses Informationsangebot soll stetig erweitert und aktualisiert werden, die eingestellten Arbeiten sollen einen guten Überblick über Forschungstätigkeit und Forschungsstand bieten. Der Herausgeber und Redakteur von Sonderkommando-Studien.de, Sonderkommando-auschwitz.de, Sonderkommando-auschwitz.org, Sonderkommando-auschwitz.net, Krematorium-auschwitz.de, Krematorium-auschwitz.org, übernimmt jedoch keine Garantie - weder ausdrücklich noch stillschweigend - für die Richtigkeit oder Vollständigkeit des Inhalts dieser Webseite und kann nicht für unmittelbare, mittelbare, atypische, zufällig entstandene oder sonstige Folgeschäden oder Schadensersatzansprüche haftbar gemacht werden, die sich aus oder im Zusammenhang mit dem Besuch oder der Verwendung dieser Webseiten ergeben, es sei denn, der Schaden ist vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden. Die Nutzer erklären sich damit einverstanden, auf diese Internet-Seiten und deren Inhalt auf eigenes Risiko zuzugreifen

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Emblem:
Hintergrundinformationen
Das Emblem und die darin verwendeten Symbole stehen in keinster Weise, weder ausdrücklich noch stillschweigend, in irgendeinem Zusammenhang mit Logos oder Kennzeichen militärischer oder krimineller Vereinigungen aus der Gegenwart oder Vergangenheit. Das Emblem steht zudem in keiner Verbindung mit religiösen Organisationen, Sekten, weltanschaulichen oder politischen Bewegungen, Sport- oder Freizeitclubs.
Das Emblem symbolisiert die grauenvolle Zwangsarbeit der isolierten Häftlingsarbeitskommandos, die von der SS auf dem Gelände der Massenvernichtung und der Massengräber im KL Auschwitz-Birkenau in den Jahren 1942-1945 als selbst zum Tode bestimmte Geheimnisträger eingesetzt wurden. Diese besonderen und unglückseligen Häftlingsarbeitskommandos wurden von der SS als "Sonderkommando" bezeichnet ( Vgl. den Artikel "Zum Begriff Sonderkommando und verwandten Bezeichnungen" in der Rubrik Forschung).
Weder das Emblem noch der Begriff "Sonderkommando" sind in diesem Zusammenhang auf den vorliegenden und gegenständlichen Internetseiten mit Todeskommandos oder Einsatzgruppen, die Verbrechen verübt haben oder in polizeilichen Diensten gestanden haben oder noch gegenwärtig stehen, in Verbindung zu bringen. Jegliche Versuche, einen Zusammenhang dieser oder ähnlicher Art herzustellen, verstoßen gegen das Andenken verstorbener Opfer und erfüllen den Tatbestand der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener (vgl. § 189 StGB) oder der Beleidigung noch lebender ehemaliger Häftlinge der jüdischen Sonderkommandos von Auschwitz-Birkenau (vgl. § 185 StGB). Die Unabhängige Arbeitsstelle zur Erforschung der Geschichte der jüdischen Sonderkommandos im KL Auschwitz-Birkenau distanziert sich von jeglichen Versuchen, mit oder ohne ihr Wissen Zusammenhänge dieser Art zu konstruieren. Beachten Sie bitte diesbezüglich auch die § 130 und 194 StGB sowie das Urteil des BGH, Az: 1 StR 184/00 vom 12.12.2000. Bei Hinweisen auf Verstösse genannter Art wenden Sie sich bitte an den Herausgeber oder an das Bundesamt für Verfassungsschutz, Merianstraße 100, 50765 Köln (www.verfassungsschutz.de).
Es sei außerdem darauf hingewiesen, dass das Emblem weder ein offizielles noch ein inoffizielles Kennzeichen der jüdischen Sonderkommandos im KL Auschwitz gewesen ist und weder von ehemaligen Häftlingen noch von SS-Angehörigen entwickelt wurde. Der erste Entwurf des Emblems ist auf das Jahr 2002 zu datieren, die computergrafische Umsetzung erfolgte 2003.

  1. Der Totenkopf symbolisiert die Arbeit mit Leichen und die alltägliche Begegnung mit dem Tod in Auschwitz-Birkenau. Der Totenkopf steht aber auch als Symbol für das zum Tode bestimmte Häftlingsarbeitskommando, in dem die Sonderkommando-Häftlinge als Geheimnisträger ihre tragische und leidvolle Zwangsarbeit verrichten mussten.
  2. Die Schaufel symbolisiert das frühe Begrabungskommando in Birkenau, das mit dem Sonderkommando vereinigt wurde. Bis September 1942 wurden die Lagertoten des KGL Birkenau und die Vergasungsopfer der Birkenauer Massenvernichtungsaktionen am Rande des ehemaligen Dorfes Brzezinka in Massengräbern verscharrt. Die Schaufel soll folglich an die Frühgeschichte der jüdischen Sonderkommandos erinnern und die Entwicklungsgeschichte des Sonderkommandos vergegenwärtigen.
  3. Der Davidstern (Magen Dawid) über der Schaufel steht für die Tatsache, dass die Mehrheit der in den Birkenauer Massengräbern verscharrten Leichen aus jüdischen Opfern bestand. Ihrem Schicksal, das auch die pietätslose Exhumierung und anschließende Einäscherung betrifft, soll damit angemessen gedacht werden.
  4. Die Ofengabel symbolisiert die grauenvolle und anstrengende Tätigkeit der Heizer im Sonderkommando, die an den Verbrennungsöfen der Erfurter Firma Topf & Söhne ihre Zwangsarbeit verrichten mussten sowie die Leidensgeschichte der Sonderkommando-Häftlinge in den Hochleistungs-Krematorien von Auschwitz-Birkenau. Diese Ofengabel war ein Werkzeug jener Häftlinge, die selbst als Werkzeug für die unliebsamen Arbeiten der SS mißbraucht wurden und von der SS mit ihrer Arbeitskraft für die perfiden nationalsozialistischen Vernichtungspläne ausgebeutet wurden.
  5. Die Flamme über der Ofengabel symbolisiert die tägliche Zwangsarbeit an den Verbrennungsgruben und Krematoriumsöfen in Auschwitz-Birkenau. Zwischen September 1942 und März 1943 wurden die Leicheneinäscherungen in Birkenau ausschließlich in Verbrennungsgruben vorgenommen. Zudem wurden zeitweise noch bis Ende August 1944 Verbrennungsgruben genutzt. Die Flamme steht nicht nur für das Feuer und den infernalischen Anblick, dem die Häftlinge ausgesetzt waren, sondern auch für die alles verzehrende und unheilvolle Kraft des alltäglichen Grauens, die die Häftlinge schlichtweg seelisch verbrannte. Sie steht für die innere und äußere Zerstörung der Lebenden und der Toten und erinnert zugleich an eine Träne, die als Symbol für Schmerz und Trauer gilt. Die Träne symbolisiert die Angst und den Schmerz der Opfer aber auch die tiefe und herzzerreissende Trauer der Augenzeugen des Massenmords, obwohl sie ihren eigenen Aussagen zufolge meist tränenlos "weinten".
  6. Der Kreis symbolisiert das isolierte und schicksalsverbundene Häftlingsarbeitskommando, das die darin Befindlichen zu selbst der Vernichtung vorbestimmten Gefangenen kennzeichnete. Bei den Sonderkommando-Häftlingen handelte es sich um einen Kreis von Geheimnisträgern, um die einzigen Augenzeugen, die die Massenvernichtung der europäischen Juden in den Krematorien und Gaskammern von Auschwitz-Birkenau mit eigenen Augen miterleben mussten. Der Kreis ist auch ein Vergrößerungsglas der Erinnerung, das die traumatischen Erlebnisse der letzten Augenzeugen aufzeigt, ein Instrument, das die selbst erblickten Bilder des Grauens in das Gedächtnis der Überlebenden eingebrannt hat.
  7. Der schwarze Hintergrund symbolisiert die das Sonderkommando umhüllende Dunkelheit im Herzen der Finsternis sowie die den einzelnen Häftling ergreifende Leere und Abstumpfung angesichts des allgegenwärtigen und furchtbaren Todes. Schwarz waren auch die Gedanken der hoffnungslos verlorenen Häftlinge, die an keine Zukunft mehr glaubten sondern sich nur an ihre bemitleidenswerte Gegenwart klammerten. Bemerkenswerterweise bezeichnete der ehemalige Sonderkommando-Häftling Jaacov Gabai seine Tätigkeit als "schwarze Arbeit des Holocaust".
  8. Der graue Hintergrund symbolisiert die Asche der ermordeten und verbrannten Menschen. Grau waren nicht nur die Überreste der anonymen Opfer, der Verwandten, Freunde und Bekannten sowie Kameraden der Sonderkommando-Häftlinge, sondern grau war auch der Rauch aus den Verbrennungsgruben, Scheiterhaufen und Krematoriumskaminen, oder um mit Paul Celan (1920-1970) zu sprechen: "Dein aschenes Haar Sulamith wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng".

(Letzte Änderung: 27.01.2003)

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