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Sonderkommando-Studien.de : Impressum

SoKoS 09.12.2003- 09.09.2004

Herausgeber:
Unabhängige Arbeitsstelle zur Erforschung der Geschichte der jüdischen Sonderkommandos im KL Auschwitz-Birkenau (Gründer: Andreas Kilian)

Redaktion:
Andreas Kilian

Projektleitung und Konzeption:
Andreas Kilian

Webdesign und Programmierung:
Christian Lerch


Copyright © 2003 Andreas Kilian. Alle Rechte vorbehalten.
Jegliche Vervielfältigung, öffentliche Wiedergabe, Verbreitung und Veränderung der Website als Ganzes oder in Teilen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Redaktion unzulässig.


(Letzte Änderung: 09.12.2003)


KONTAKT


Die „Unabhängige Arbeitsstelle zur Erforschung der Geschichte der jüdischen Sonderkommandos im KL Auschwitz-Birkenau“ nimmt gerne sachdienliche Hinweise zum Thema auf und behandelt die erhaltenen Informationen auf Ihren ausdrücklichen Wunsch zuverlässig diskret.

Hierbei sind nicht ausschließlich die Biografien und Erinnerungen von Opfern angesprochen, sondern gerade auch Lebensberichte und Aussagen von Angehörigen der Opfer- und Täterseite sowie von Tätern erwünscht, die ein möglichst umfassendes und differenziertes Bild eines komplexen und sensiblen Themas ermöglichen können.
Sollten Sie also Ihre Erinnerungen und Ihr Wissen teilen und der Nachwelt überlassen wollen, oder im Besitz von relevanten Dokumenten (Tagebüchern, Handschriften, Notizkalendern, Zeichnungen, Personalakten, Ausweisen, Plänen, Fotos, Ton- oder Filmaufnahmen, etc.) sein, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme und über eine Möglichkeit zur Auswertung freuen.

Sie können auf unseren verantwortungsbewußten, kritischen und sachgerechten Umgang mit den Quellen zählen sowie auf unsere langjährige Erfahrung in den Bereichen Überlebendenkontakte und Zeitzeugengespräche vertrauen. Der Herausgeber und Redakteur von Sonderkommando-Studien.de konnte seit Beginn seiner Forschungstätigkeit zum Thema Sonderkommando im Jahre 1992 bereits mit 18 Sonderkommando-Überlebenden, einigen SS-Angehörigen sowie schätzungsweise 190 weiteren Auschwitz-Überlebenden und etwa zwei Dutzend ziviler lokaler Zeitzeugen eindrucksvolle, lehrreiche, informative und bewegende Gespräche führen.

Wenn Sie das Gespräch suchen, dann sollte Ihre erste Kontaktaufnahme in schriftlicher Form per Post oder E-Mail erfolgen.

Zudem können alle Wissenschaftler und Sonderkommando-Forscher, die ihre Arbeiten und Forschungsergebnisse auf Sonderkommando-Studien.de einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen wollen, folgende Kontaktmöglichkeiten zur Redaktion nutzen:

Sonderkommando-Studien
c/o Andreas Kilian
Postfach 700 505
60 555 Frankfurt am Main

E-Mail:


(Letzte Änderung: 09.12.2003)

ÜBER DEN HERAUSGEBER:


Andreas Kilian (Jahrgang 1974) lebt als Historiker und Autor in Frankfurt am Main.
Andreas Kilian beschäftigt sich seit 1990 mit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Nach ersten Gedenkstättenbesuchen in Deutschland erfolgte 1991 die freiwillige Teilnahme an einer Studienfahrt nach Auschwitz und der erste Kontakt zur Lagergemeinschaft Auschwitz/ Freundeskreis der Auschwitzer e.V. Im Zuge dieser Bildungsreise nach Polen begann die Beschäftigung mit den Schwerpunktthemen „Sonderkommando“ und „Krematorien von Auschwitz-Birkenau“. Doch erst nach der Ausstrahlung von Claude Lanzmanns Dokumentarfilm „Shoah“ im deutschen Fernsehen und der anschließenden Lektüre von Filip Müllers autobiographischer Erinnerungsschrift „Sonderbehandlung“ kann für das Jahr 1992 Andreas Kilians Forschungsbeginn zum Thema Sonderkommando datiert werden.

Unmittelbar nach dem Abitur war er bereits für 18 Monate als freiwilliger pädagogischer Mitarbeiter in der Programmabteilung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim/Polen (Auschwitz) tätig und koordinierte Studienaufenthalte vor Ort (Aktion Sühnezeichen/ Friedensdienste). Während dieser Zeit konnte er seine Studien zum Thema Sonderkommando vor Ort vertiefen und ausbauen. Im Museum Auschwitz traf er schließlich 1994 mit dem israelischen Historiker Gideon Greif zusammen, der zu diesem Zeitpunkt bereits seit acht Jahren das Thema Sonderkommando bearbeitet hatte und kurz vor seiner Veröffentlichung von Augenzeugenberichten des Sonderkommandos unter dem Titel „Wir weinten tränenlos...“ stand. Kurz nach dieser Begegnung begann die gemeinsame Zusammenarbeit, die sechs Jahre anhalten sollte. Im Anschluß an Andreas Kilians Tätigkeit in Auschwitz folgte daraufhin ein zweimonatiger Forschungsaufenthalt in Yad Vashem Jerusalem und Givatayim/ Israel.

Während seines Studiums der Germanistik und Mittleren und Neueren Geschichte in Frankfurt am Main war Andreas Kilian zudem als ehrenamtlicher, freier oder wissenschaftlicher Mitarbeiter für Facts & Files, Historisches Forschungsinstitut Berlin, sowie für die Jugendbegegnungsstätte Anne Frank, die Survivors of the Shoah - Visual History Foundation und die Claims Conference Zwangsarbeiter—Fonds in Frankfurt am Main und Wiesbaden tätig. Er leistete zudem die redaktionelle Mitarbeit und wissenschaftliche Beratung bei der ARD-Filmdokumentation „Sklaven der Gaskammer“ sowie die Organisation, Durchführung und Begleitung von Bildungsreisen nach Auschwitz. In diesem Zusammenhang begleitete er die exklusive Studienfahrt des Bildungswerks Stanislaw Hantz e.V. zum Thema „Das Sonderkommando in Auschwitz-Birkenau“ als Experte vor Ort und bereitete die Bildungsreise auch inhaltlich vor. Im Jahre 2002 legte er seine Magisterarbeit mit dem Titel „Standortwahl Auschwitz: Die Rolle des KL Auschwitz im Entscheidungsfindungsprozeß der IG-Farben für die Standortfrage des Buna-Werks IV“ vor und schloß sein Studium mit dem Magister Artium ab.

In den Jahren 1999-2003 war er mit Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen über das Sonderkommando Auschwitz auch in Israel, Frankreich, Belgien und Deutschland (Massuah, Yad Vashem Publ., Revue d’histoire de la Shoah, Cahier International sur le temoignage audiovisuel, Fischer TB-Verlag) als Autor und Mitarbeiter publizistisch tätig. In dem Zeitraum zwischen 1995 bis Ende 2003 entstanden insgesamt 21 Arbeiten, von denen 15 veröffentlicht werden konnten.

Im Oktober 2003 legte er gemeinsam mit dem Regisseur und Fernsehjournalisten Eric Friedler und der Hörfunk- und Fernsehjournalistin Barbara Siebert die erste Gesamtdarstellung der Geschichte der jüdischen Sonderkommandos, die Monographie „Zeugen aus der Todeszone“, vor. Die für eine breite Öffentlichkeit als Sachbuch verfasste Arbeit gilt inzwischen als Standardwerk über das Auschwitzer Sonderkommando. Bereits kurz nach Erscheinen des Buches begann Andreas Kilian Lesungen mit Podiumsdiskussionen abzuhalten und selbst zu organisieren. Seine zahlreichen Vorträge führten ihn durch Deutschland, Österreich, Ungarn und Frankreich.

Die Konzeption und Realisierung vorliegender Webseite beruht auf Andreas Kilians nahezu 12-jähriger Forschungstätigkeit zur Geschichte der jüdischen Sonderkommandos in Auschwitz-Birkenau.

 

(Letzte Änderung: 09.12.2003)

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